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Kongress 2012 in Nürnberg: Schön war`s!

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29. Mai 2012

Schön war’s!

Rückblick auf den Shiatsu Kongress in Nürnberg

von Marion Hennemann

Am Shiatsu-Kongress in Nürnberg gab es mehr zu feiern als das 20-jährige Jubiläum der GSD: Abschiede, Anfang einer neuen Vorstandskultur, einen Ehrenvorsitzenden und ein äußerst gelungener Kongress.

Die Räume im Kongresshaus mitten in der Innenstadt waren für die über 200 BesucherInnen einladend hergerichtet. Das 40-köpfige Orga- und Helfer-Team war unermüdlich im Einsatz, um für alle eine schöne Atmosphäre zu zaubern.

Zur Einstimmung in den Kongress breitete sich ein Klangteppich aus Gong-Tönen vor uns aus. In diesen hinein webten sich rote Shiatsu-Schals, die jede TeilnehmerIn bekam.
Premiere feierte die GSD-Kongress-Eröffnung mit zwei Impulsvorträgen von Nadja Lehmann und Ellis Huber zum Thema Gesunden, die sich beide auf den hohen Wert der Gemeinschaft als Faktor für das Gesunden bezogen.
Und am Abend wurde der Dreijahresbogen, der bei den Initiativ-Tagen in Kassel 2010 begonnen hatte, feierlich zu Ende geschlagen.

Workshops und, erstmalig, auch Vorträge während aller Kongresstage fanden eine begeisterte Zuhörerschaft. Interessante Beiträge aus unterschiedlichsten Bereichen von Shiatsu und verwandten Wegen gaben den TeilnehmerInnen ausgezeichnete Impulse für ihre Arbeit in den eigenen Anwendungsfeldern.

Die Mitgliederversammlung am Freitagnachmittag brachte gleich mehrere Highlights. 115 stimmberechtigte Mitglieder saßen im Publikum. Das war ein Drittel mehr als zur Beschlussfähigkeit nötig gewesen wäre - die höchste Beteiligung seit Beginn der GSD! Ein letztes Mal führte Wolfram Jokisch die Mitglieder in seiner klaren und strukturierenden Art durch die viereinhalb-stündige Sitzung. Die Informationen der Geschäftsstelle und des Vorstandes waren recht schnell berichtet. Der Vorschlag zur Satzungsänderung, die jedeR zusammen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugeschickt bekam, wurde in nur kurzer Zeit noch in Details diskutiert. Anschließend wurde sie mit 100% Ja-Stimmen(!), ohne Enthaltungen, einstimmig angenommen. Das hat es noch nie gegeben, dass eine GSD-Satzungsänderung derart von den Mitgliedern getragen und unterstützt wurde!

Nach dem frisch beschlossenen neuen Vorstandsmodell stellten sich insgesamt acht KandidatInnen vor, die für die unterschiedlichen Funktionen im Vorstand kandidierten. Nach einer spannenden Wahl hat die GSD nun einen neuen Vorstand:

Frank Seemann (1. Vorsitzender), Marion Hennemann, Bruno Endrich (StellvertreterInnen)
Toni Bünemann, Stefan Butteweg, Jürgen Rennhack (BeisitzerInnen)

Die Vorstellungen aller sind auf der internen GSD-Website zu lesen. Im nächsten Journal folgt eine ausführliche Vorstellung. Wolfram Jokisch und Ulrike Schmidt wurden indes unter standing ovations ehrenvoll aus ihrer langjährigen Vorstandstätigkeit verabschiedet. Wolfram Jokisch bekam den Titel ‚Ehrenvorsitzender der GSD’ verliehen.

Als Kassenprüferinnen wurden Andrea Bolz und Ulrike Zeller gewählt.

Eine Überraschung war das Jubiläums-Journal in GSD-Rot mit vielen Bildern und interessanten Texten, die die 20-jährige Geschichte der GSD wunderbar wiedergeben.

Nach diesen bewegenden Momenten in der Mitgliederversammlung ging es weiter mit berührenden Grußworten der Gäste aus Stadt - Vertreter der Stadt Nürnberg - und Land – Vertreter der Shiatsu-Verbände aus Frankreich, Italien und der Schweiz sowie dem Vorsitzendem der ESF und des belg. Shiatsuverbandes. Und weil ein Geburtstagskind auch ein Geburtstagslied bekommt, sang die Shiatsu-Gemeinschaft das Lied von Amei Helm, „Einfach gehen“.

Beate-Maria Frege bekräftigte mit ihrer rockigen Stimme und dem Geburtstagsständchen „With your own two hands“ das, was sie zuvor in ihrer Kandidatenrede gesprochen hatte. Das anschließende Fest war ein rauschender Abschluss eines ereignisreichen Tages, der sicher in die GSD-Geschichte eingehen wird.

Am letzten Kongresstag gab es einen weiteren Höhepunkt. Einmalig, doch vielleicht nicht letztmalig war die Aktion „Der Kongress geht in die Stadt“. Gruppen zu zehn Shiatsu-PraktikerInnen verteilten sich in der Innenstadt von Nürnberg, gekleidet mit den roten Shiatsu-Schals. Sie gaben Passanten ‚Igel-Shiatsu’ und verschenkten anschließend insgesamt fast 1000 rote Igelbälle mit Logo als Erinnerung an Shiatsu und die GSD. Wir können gespannt sein auf die Berichte von Nachlauf in Nürnberg und Umgebung.

Zum Schluss wurde mit großem Applaus das OrgaTeam, das sich den Namen Ali Baba und die 40 Räuber gab, für seine viele Arbeit über fast zwei Jahre gewürdigt. Susanne Löhner-Jokisch, Wolfram Jokisch, Renate und Hartmut Hess, Markus Kawaletz, Elke Waldmann und Karin Koers gebührt ein besonderer Dank für ihre Arbeit im Hintergrund, die erst alles möglich und so rund und stimmig hat werden lassen.

Und – wo treffen wir uns an Himmelfahrt 2013? Die GSD lädt herzlich ein zu den Fachtagen nach Steinbach bei Frankfurt.

Informationen zu den Vorträgen von Nadja Lehmann und Ellis Huber, zahlreiche Fotos zum Kongress und zu der Aktion "Der Kongress geht in die Stadt" finden Sie im internen Mitgliederbereich.