Änderungen beim Gründungszuschuss!

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02.12.11

Jetzt fehlt nur noch die Unterschrift des Bundespräsidenten und die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt und dann gelten die Neuregelungen beim Gründungszuschuss.

Für GründerInnen aus der Arbeitslosigkeit gibt es dann künftig keinen Rechtsanspruch mehr auf den Gründungszuschuss, da er in eine Ermessensleistung umgewandelt wird.

Zusätzlich muss von den GründerInnen ein Restanspruch auf Arbeitslosengeld I für noch mindestestens 150 verbleibende Tage (statt bisher 90 Tage) vorgewiesen werden.

Der Gründungszuschuss wird dann nur noch für sechs Monate (statt bisher neun Monate) gewährt. Die Höhe des Zuschusses bleibt unverändert und richtet sich nachwievor nach dem jeweiligen Arbeitslosengeld-Anspruch zuzüglich einer monatlichen Pauschale (300 €) für Sozialversicherungsleistungen.

Noch ist unklar, ob die Änderungen noch im Dezember umgesetzt werden. Von daher ist es für alle, die sowieso Gründen wollen,  empfehlenswert,  es jetzt zu tun. Noch ist der Gründungszuschuss ein Musszuschuss.

Achtung: Zur Beantragung der 90%iagen Gründungsberatungsförderung bei der KfW ist die Genehmigung des Gründungszuschusses erforderlich! WEr also keinen Gründungszuschuss erhält, bekommt auch keine 90%ige Förderung von Gründungsberatungen.

Quelle:
www.geld-und-rosen.de  Unternehmensberatung für Frauen und soziale Einrichtungen
www.existenzgruender-information.de