Schweiz: Prüfungsordnung zur Höheren Fachprüfung für NaturheilpraktikerInnen

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08.06.15

Im April 2015 wurde in der Schweiz nach einem 15-jährigen Regelmentierungsprozess die Prüfungsordnung zur Höheren Fachprüfung für NaturheilpraktikerInnen genehmigt. Dadurch entsteht dort der anerkannter und geschützter Titel NaturheilpraktikerIn mit eidg. Diplom. Es wird vier spezifische Fachrichtungen geben: Ayurveda-Medizin, Homöopathie, traditionelle chinesische Medizin (TCM) und traditionelle europäische Naturheilkunde (TEN).

NaturheilpraktikerInnen mit eidgenössischem Diplom sind Fachpersonen im Gesundheitswesen, welche basierend auf einem alternativmedizinischen Gesamtsystem Menschen bei gesundheitlichen Störungen behandeln, beraten, begleiten und unterstützen. Das neue eidgenössische Diplom garantiert ein einheitliches Niveau und eine hohe Behandlungsqualität.

Erarbeitet wurden Berufsbild und Höhere Fachprüfung von der Organisation der Arbeitswelt Alternativmedizin Schweiz (www.oda-am.ch), dem Dachverband von elf Berufsverbänden in der Alternativmedizin.

Für die Zukunft der Naturheilpraktiker und Naturheilpraktikerinnen ist es wichtig, dass alle Krankenversicherer deren Leistungen über eine Zusatzversicherung rückvergüten.

Die Reglementierung des naturheilkundlichen Berufes hat in Europa Pilotcharakter.

Aus der Pressemitteilung der Dakomed.