Workshop-Angebote

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Kongress 2018 – Markt der Schätze

ShiatsulehrerInnen und -praktikerInnen haben im Laufe der Jahre ihre Eigen-Art entwickelt, mit Ki zu arbeiten. Eine Eigen-Art, die sie auszeichnet, mit der sie besondere Erfahrungen gemacht haben und die ihre Profession „bestimmt“.
In der Kombination von langjähriger Behandlungs-Erfahrung, Kontakt mit Lehrenden und Lernenden und dem Kennenlernen verschiedenster Formen der Anwendung von Shiatsu hat sich ihre Ki-Arbeit zu etwas Unverwechselbaren entwickelt.

Im „Markt der Schätze“ ermöglichen sie es uns, ihre ganz besonderen, eigenen, ungewöhnlichen, individuellen, vielleicht auch herausfordernden Arten der Ki-Arbeit zu erleben.

Freut euch auf die Beiträge von Ulrike Freund & Edith Storch, Helmut Bräuer, Anna Christa Endrich, Ulrike Schmidt und Rittirong Konggann. Eine Beschreibung der Workshops findet sich hier:

Samstag, 11.00 bis 12.15 Uhr Workshops

 

Hara Bewegung spüren

„Shi-atsu“ entstehen lassen. „Ki-atsu“ Energie-Druck spüren! Aber woher kommt die Energie Ki? Wie kann ich mich zentrieren und unabhängig von meiner Befindlichkeit Ki in die Hände, Ellenbogen und Knie bringen?

Methode: Einfache Qi Gong, Kung Fu und Tai Chi Übungen aus dem Shaolin Kloster mobilisieren und sensibilisieren das Hara – meine Körpermitte. Anschließend lassen wir im Workshop das Ki vom Hara in den ganzen Körper pulsieren und strömen. Um Ki-Stau zu vermeiden, gibt es vielfältige Shaolin Tricks. Durch Rotationen und sanfte Dehnungen zum Beispiel werden die Gelenke geschmeidiger und durchlässiger.

Ziel: Das Schwingen meiner Bewegungen mit der Hara-Energie. Es entsteht ein Tanz aus meinem Zentrum und aus den Energiefeldern des Partners. Schmerzen

meine Gelenke, so kreiere ich Bewegungsalternativen, so dass ich mühelos Shiatsu ausüben kann.

Diplom-Pädagoge Rittirong Konggann leitet das ESI-Coburg. Seit über 20 Jahren unterrichtet er Kung Fu, Tai Chi und Qi Gong. Sein Motto: „Spüre ich mein Zentrum, dann bewegt sich Ki.“

 

Von der Essenz zur Quintessenz
   Behandeln ohne zu erschöpfen

Wir bewegen uns während der Shiatsubehandlung stets auf einem Level zwischen totaler Anspannung und größtmöglicher Entspannung.

Die nachhaltige Schwierigkeit in meiner Shiatsuentwicklung ist für mich das Thema der Entspannung gewesen. Ohashi betonte die Wichtigkeit, entspannt zu sein, immer wieder. Ganzheitlich "verstanden" habe ich die Bedeutung der eigenen Entspannung während der Behandlung erst viel, viel später. Also hat sich aus diesem persönlichen Hadern, Suchen und Entdecken für mich die größte Lernerfahrung überhaupt entwickelt.

In diesem Kurzworkshop möchte ich zeigen, was ich zu diesem Thema für mich entdeckt habe.

Ulrike Schmidt, Shiatsulernende seit 1986 und Schulleiterin der Berliner Schule für Zen Shiatsu

 

Kleine Shiatsu Praxis – Ki im Miteinander

Zu zweit – im Miteinander beziehen wir uns auf unsere Ganzheit
mit diesen Shiatsu Möglichkeiten:
Eigenwachheit und Präsenz im Feld,
die Shin und unsere umfassende Wahrnehmung
Lehnen in Expansion, haltende tiefe Berührung

Uns selbst, die Welt, die Klientin-Partnerin
als Schwingungsraum erfahren
Mensch zwischen Himmel und Erde – Achsenräumling
in Resonanz miteinander
in der Ganzheit unseres Seins, der Welt, der Partnerin
im Vertrauen auf die tiefe Weisheit
in ihr, in mir, in allem Leben
einfach und unmittelbar
unsere Einstimmung ins eins-Sein
ganz-Raum-Verstehen
bei-sich-Sein
zueinander, miteinander, füreinander da
tief und weit
all-umfassend

Aufbauend auf die Erfahrungen von Masunaga und Pauline Sasaki stützen wir uns in diesem Workshop auf das Grundprinzip, dass alles Ki/Energie ist:

Anna Christa Endrich

 

Dein Shiatsu als reine Ki-Resonanz

Symptome sind ein Phänomen von Ki – der Körper, die Gedanken, die Emotionen, die geistige Ausrichtung, alle Lebens-Potenziale sind Ki. Der Mensch ist ein Ausdruck von Ki, gesunde und kranke Aspekte gleichermaßen.

Wir wollen ergründen, dass es durch dieses Grundprinzip kein gesundes und krankes Ki gibt, sondern nur Ki in unterschiedlichen Erscheinungen und spüren diesen nach. Wir lernen, wie wir dem Ki der KlientInnen wertfrei folgen ohne zu differenzieren, sondern die Einheit/Ganzheit im Fokus zu halten. Wir begegnen dadurch dem Leben (= Ki) selbst.

Helmut Bräuer, Gründer und Ausbildungsleiter der Körperschule Allgäu, 20 Jahre Schüler bei Pauline Sasaki, Begründer des Empty-Touch-Shiatsu, TaiJi- und QiGong-Lehrer, Meditations-Lehrer mit 30 Jahren Zen-Praxis

 

Gemeinsam ins Spüren kommen in der Shiatsu Behandlung

Wir öffnen uns dem Dialog und der Erfahrung von Resonanz zwischen KlientIn und BehandlerIn. Wie können wir während der Behandlung kommunizieren, verbal und nonverbal, und gemeinsam spüren, wann Energie fließt oder nicht fließt? Hierzu führen wir kurze Behandlungssequenzen vor und laden zum gegenseitigen Behandeln ein.

In unserer Arbeit an den Meridianen geben wir besondere Aufmerksamkeit der Verbindung von Mutterhand und Kindhand und öffnen uns der Kommunikation und Resonanz zwischen unseren Händen. Wir nehmen die Lebendigkeit der Meridiane wahr und stärken unser Vertrauen in die eigene Wahrnehmungsfähigkeit.

Edith Storch, Leiterin Shiatsu-Zentrum Berlin, GSD anerkannt, seit 34 Jahren Shiatsulehrerin

Ulrike Freund, Leiterin Shiatsu Schule GSD Bremen, Shiatsulehrerin, seit 34 Jahren von Shiatsu berührt