Shiatsu mit Menschen, die Missbrauch erfahren haben

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Die komplexe, verletzende Beziehung zwischen Opfer und Täter kann für die Shiatsubehandlung ihre ganz eigenen Herausforderungen mit sich bringen.

Emotionaler und sexueller Missbrauch, sowie Gewalterfahrungen können zu einer Kopplung von Wut und Ohnmacht und damit zu einer großen Spannbreite von Beziehungsproblemen führen, die sich auch auf die therapeutische Tätigkeit auswirken.

Die erlebte Angst, Erstarrung und Wut beeinflussen nicht nur das emotionales Erleben und Verhalten sondern können Körperbereiche, Muskeln und Gewebe sowohl erstarren als auch erschlaffen lassen. Sie stehen dadurch nicht mehr zur Verfügung oder können nur schwer willentlich beeinflusst werden. Die Diaphragmen des Rumpfes bestehend aus Beckenboden, Zwerchfell und der Kuppel der Lungen sind davon häufig betroffen, ebenso wie die großen Gelenke und innere Organe wie Herz, Lunge und der Magen-Darmtrakt.
Der Kurs vermittelt folgende Inhalte:

die theoretischen Grundlagen für die Behandlung bei traumatischen Belastungen

ein umfassendes Verständnis darüber, wie Trauma im Körper wirkt

die Funktion des Nervensystems und die Umsetzung in die Shiatsubehandlung

prozessorientierte und körperbezogene Gesprächsführung

wie gesunde Grenzen unterstützt werden können

sicheres und desorganisiertes Bindungsverhalten

Auswirkungen von narzisstischem und sadistischen Missbrauch

Polyvagal Theorie und ihre Bedeutung für Shiatsu

Zeitraum: 
12.-14.10.2018
Veranstaltungsort: 
Shiatsu Schule GSD Bremen
Adresse: 
Hollerstrasse 14
28203 Bremen
Leitung: 
Meike Kockrick/ Hamburg
Telefon: 
0421-3398509
Email: 
Auf diese Veranstaltung gibt es eine 10 % Ermäßigung für GSD Mitglieder