Im Fenster der Toleranz behandeln
Do 14 Uhr in Saal 1

Das sogenannte Toleranzfenster oder Window of Tolerance (nach Daniel J. Siegel) beschreibt den Regulationsbereich des autonomen Nervensystems, innerhalb dessen eine Person emotional ausgeglichen und handlungsfähig bleibt. In diesem Zustand können auch herausfordernde Emotionen wahrgenommen und integriert werden, ohne dass es zu einer Überforderung kommt. Selbstbeobachtung, Reflexionsfähigkeit und das Erleben von Selbstwirksamkeit sind hier möglich.
Wird dieses Toleranzfenster überschritten, gerät das Nervensystem in Zustände erhöhter Erregung (Hyperarousal) oder Untererregung (Hypoarousal). Diese sind mit den biologischen Stressreaktionen von Kampf, Flucht oder Erstarrung verbunden. In solchen Zuständen gehen die Fähigkeit zur Selbstregulation und Selbstreflexion weitgehend verloren, und die Reaktionsfähigkeit auf äußere Unterstützung oder therapeutische Interventionen – etwa Behandlungen oder Gespräche – ist deutlich eingeschränkt.
Für die therapeutische Praxis ist es daher wesentlich, das individuelle Toleranzfenster einer Person einschätzen zu können, sowie Interventionen anzubieten, die eine Rückkehr in diesen regulierten Bereich des Nervensystems unterstützen. Dazu tragen unterschiedliche Berührungsqualitäten bei. Nur innerhalb dieses Fensters sind nachhaltige Heilungs-, Lern- und Wachstumsprozesse möglich.

Meike Kockrick

Meike Kockrick

Shiatsu-Lehrerin GSD, integriert seit über 20 Jahren Somatic Experiencing und neurobiologische Behandlungsansätze zur Trauma- und Stressregulation in die Körperarbeit, um das traumatherapeutische Potenzial von Shiatsu zu entfalten.

Wie können wir die Beziehungsthemen und Prägungen früherer Lebensereignisse unserer Klient:innen mittels der intuitiven Energiefeld-Sensorik in ein potenzial-orientiertes Shiatsu einbinden?
Do 14 Uhr in Saal 7

In diesem Workshop erforschen wir die intuitive Wahrnehmung des Energiefeldes als Tor zu tieferen Schichten menschlicher Erfahrung.

Im Mittelpunkt steht die Kunst, über eine stille, wache Präsenz in Resonanz zu treten – ohne zu analysieren oder zu korrigieren. Die Teilnehmenden lernen, feine energetische Informationen zu spüren und zu nutzen, um Entwicklungsprozesse zu begleiten, anstatt Symptome zu bearbeiten. Durch diese Form der Berührung entsteht ein Raum, in dem sich das innewohnende Potenzial und die Selbstregulationskraft des Menschen entfalten können.

Der Workshop richtet sich an Shiatsu-Praktizierende, die ihre Sensibilität für energetische Dynamiken vertiefen und Berührung als bewussten, schöpferischen Akt im Hier und Jetzt erfahren möchten.

Helmut Bräuer vor Flipchart mit Harabefund-Zonen

Helmut Bräuer

Leiter der Körperschule Allgäu, Begründer Empty Touch-Shiatsu, TaiChi-/QiGong-Lehrer (AMQ), Zen-Mönch (Rinzai-Ji)

Was kennzeichnet eine gute Berührung in der Körperarbeit?Do 14 Uhr in Raum A

Eine gute Berührung in der Körpertherapie sollte der behandelten Person in erster Linie ein Mehr an Freiheit anbieten für ihre eigene Regulations- und Selbstheilungskräfte. Denn körperliche wie seelische Probleme, mit denen Menschen in unsere Praxis kommen, resultieren überwiegend aus eingeschränkter energetischer Kommunikation verschiedener Bereiche in ihrem Körperraum als Folge innerer oder äußerer Stressauslöser.

Dabei ist es zweitrangig, ob die Berührung sanft oder deutlich physisch ist. Scheinbar paradoxerweise sind auch die Hände für eine gute Berührung relativ zweitrangig. Die eigentliche Begegnung und Berührung ist ein Resonanzphänomen und findet im gemeinsamen therapeutischen Raum der beiden beteiligten Menschen statt. Die Hände fokussieren dabei die Verbindung zwischen den beiden Menschen.

Worauf es hier ankommt, ist eine mitfühlende Wahrnehmung der behandelten Person durch die BehandlerIn, und ihre Fähigkeit, ihren eigenen inneren Raum offen zu halten und diesen nicht durch enge Absicht, Ehrgeiz, Stress oder Angst einzuengen. Auch soll die behandelnde Person in ihrer Präsenz und ihrer Berührung die Grenzen des anderen Menschen achten, weil sonst das „System“ der empfangenden Person in eine erhöhte innere Abwehr gehen würde, was die eingangs angesprochene Freiheit zu besserer Selbstregulation deutlich einschränken kann. Gleichwohl kann eine solche gute Berührung sehr direkt und klar sein – sie ist nicht nur nett und freundlich.

Eine Verdichtung des Raumes, sowohl in der behandelten als auch in der behandelnden Person soll weitgehend vermieden werden. Auch wird mit der Berührung der Raum zwischen den Körpern der beiden Beteiligten nicht kleiner, beispielsweise weil die BehandlerIn sich deutlich vorbeugt. Im Gegenteil, er soll sich ein wenig weiten und leichter werden.Sind die beschriebenen Voraussetzungen gegeben, so wird das die Berührung entscheidend verändern.

Es gibt einen Weg, um solche Voraussetzungen für eine gute Berührung real werden zu lassen. Dieser kann anspruchsvoll sein und verlangt ein bewusstes Training, welches zum Glück auch nach jahrzehntelanger Praxis nicht beendet sein wird und fortschreitend zu immer besserer Berührung und tieferer Erkenntnis führen kann.

Dieser Weg ist gekennzeichnet durch die entspannte Präsenz der behandelnden Person in den drei Brennkammern ihres Körperraumes (Tan Den, Solar Plexus und Herz), welche durch eine sichere Verankerung im Boden unter ihr getragen wird. Von dieser Verankerung aus richtet sich die BehandlerIn innerlich leicht auf, mit leichter Ausdehnung in Schultern, Armen und Händen.

Die Wirkung einer solchen inneren Ausrichtung reicht weit über die physische Berührung hinaus in den gemeinsamen Resonanzraum hinein. Die Reaktion der behandelten Person ist oft eindeutig: Meist tut sie in dem Moment, in dem die behandelnde Person sich in dieser Weise ausrichtet, einen tiefen Atemzug. Sie fühlt sich gesehen, respektiert und tief berührt.

In diesem kurzen Seminar werden wir diese Art der Berührung praktizieren und u.a. auch mit einer eher einengenden physischen Berührung vergleichen. Alle Aspekte einer solchen guten Berührung können angesprochen, ausprobiert und praktiziert werden. Es kann auf einer Liege oder auch Shiatsu-mäßig auf einer Matte auf dem Boden gearbeitet werden. Und es wird Freude bereiten.

 

Wilfried Rappenecker

Wilfried Rappenecker

Facharzt für Allgemeinmedizin, Gründer und langjähriger Leiter der Schule für Shiatsu Hamburg sowie über viele Jahre Leiter der Internationalen Shiatsu Schule Kiental, Initiator der Europäischen Shiatsu Kongresse Kiental, Schweiz. Mitbegründer der Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland, GSD. Autor, Ko-Autor bzw. Herausgeber von bisher sieben Fachbüchern und zahlreichen Fachartikeln zu Shiatsu.

Shiatsu in der Begleitung psychodynamischer ProzesseWie westliche Psychologie und Shiatsu zusammenfindenDo 14 Uhr in Raum B 

Shiatsu hat sich im Westen anders entwickelt als im sehr traditionellen Ursprungsland Japan. Das hat unter anderem mit der unterschiedlichen Sozialisation der Menschen in beiden Kulturen zu tun. Während in asiatischen Kulturen persönliche Gefühle keine große Rolle spielen, sind sie bei uns oft entscheidend für unsere Lebensqualität und unser Lebensglück. Dementsprechend hat die westliche Psychologie Wege entwickelt, Blockaden im persönlichen Unbewussten zu lösen.
Aber auch im Shiatsu können – ohne dass wir das wollen – die im Unbewussten verborgenen Wirkkräfte aktiviert werden und zu fließen beginnen. Dann kann es zu psychodynamischen Prozessen kommen, die wir im Setting des Shiatsu begleiten können auch ohne ausgebildete Psychotherapeuten zu sein. In diesem Workshop soll das dazu notwendige Grundwissen in Verbindung mit praktischen Übungen vermittelt werden.

Achim Schrievers

Achim Schrievers

… hat Shiatsu vor mehr als 45 Jahren bei Shizuto Masunaga im IOKAI in Tokio kennengelernt und arbeitet seit 40 Jahren hauptberuflich mit Shiatsu. Entscheidend beeinflusst ist sein Shiatsu durch die Erfahrung des Qi (Ki), die sich ihm durch eine Qigong-Ausbildung und lange Jahre der Übung erschlossen hat.

Shiatsu meets Osteo/Physio/Cranio = YOU!Fr 9 Uhr in Saal 1

Was haben die verschiedenen Disziplinen gemeinsam – und was hat Shiatsu für Besonderheiten anzubieten, die sich integrieren lassen und neugierig auf Shiatsu machen?
 Neben der Berührungsqualität, die Techniken in den Behandlungen in eine andere Wirkweise bringen können, begeistert mich immer wieder, wie gut mir Shiatsu als behandelnde Person tut. Etwas, das ich auf Workshops und Kongressen im Austausch mit Kollegen und Kolleginnen aus anderen Therapieformen häufig als einen Unterschied beobachte und genannt bekomme. Und ein deutlicher Wunsch für alle, die Menschen begleiten möchten, ohne die eigene Gesundheit zu vernachlässigen.
 Somit wird Shiatsu auch ein Kommunikations-Tool in uns, auf der Ebene der Resonanz mit unseren Klienten und Klientinnen wirksam. Dies ist deutlich spürbar, wissenschaftlich belegt und eine Bereicherung für alle Beteiligten.

Birte Ernestus-Hollkamp

Birte Ernestus-Holtkamp

…ist seit über 15 Jahren Shiatsu-Therapeutin sowohl in eigener Praxis als auch in einer Praxisgemeinschaft mit Osteopathen, Craniosacraltherapeutinnen und Chiropraktikern.
Ihre Neugier an dem, was Menschen in ihrer Selbstregulation und Eigenkompetenz unterstützt, führt sie immer wieder in verwandte Felder der berührenden Künste.
 Workshops und Ausbildungen in Faszienmedizin, Craniosacraler Arbeit und der Osteopathie empfindet sie als Bereicherung und setzt dies auf ihre Weise in die Shiatsu-Berührung um.
Seit 2017 leitet sie die Schule für Shiatsu Hamburg, in der Shiatsu und Kurse zu ganzheitlicher Gesundheit seit über 38 Jahre für Interessierte angeboten werden – für Neulinge und für bereits erfahrene Praktizierende aller Behandlungsformen.

Die Verbindungen die in uns so wirksam sind dürfen wir auch unter uns größer werden lassen. Vernetzung als Stichwort für ein stabiles und flexibles Netz

Resilienz in turbulenten ZeitenFr 9 Uhr in Saal 7

Da sind zunächst unsere ganz persönlichen Krisen: Krankheit und Verlust, Trennung und Entscheidungsschwierigkeiten, Konflikte in Familie und Beruf, finanzielle Unsicherheiten oder das Gefühl von Perspektivlosigkeit.
Und dann sind da sind die großen Turbulenzen unserer Zeit: politische Spannungen, Klimawandel, Naturkatastrophen, Kriege und menschliches Leid – auch jenseits der Grenzen Europas.
Diese Erschütterungen machen weder vor unserer Wohnungstür noch vor der Praxistür halt.
Wie können wir – mitten in all dem – Kraft, Orientierung und Zuversicht bewahren?
Wie können wir unsere Klientinnen und Klienten durch Krisen begleiten, ohne selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren?
Welche Rolle kann Shiatsu dabei spielen? Und welche weiteren Werkzeuge sind hilfreich und notwendig?
Das sind die Fragen, denen wir uns in diesem Workshop widmen – gemeinsam, erfahrungsorientiert und mit offenem Austausch. Vorerfahrungen in Shiatsu sind nicht erforderlich.
Vielleicht entdecken wir neben den bereits ausgetretenen, breiten Wegen ausbaufähige Trampelpfade zu neuen, überraschenden Lösungen?

Barbara Murakami

Barbara Murakami

Shiatsu-Lehrerin GSD, erfahren in Shiatsu, Psychosynthese, Seiki, Clean Language, Focusing, Qigong uvm. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Unterstützung von Menschen im Burnout.

Gesunde GelenkeFr 9 Uhr in Raum A

Wenn Gelenke ungelenkig oder gar steif werden, verhindern sie eine freudvolle Benutzung unseres Körpers und können Instabilität im gesamten Dasein zur Folge haben.
Im Shiatsu sind Dehnungen und Rotationen essentielle Anteile von Behandlungen.
Wir können sie physisch ausführen und/oder unseren Focus auf Ganzheitlichkeit einstellen.

Für effektive Behandlungen sind ein paar technische Details einzuüben oder zu erinnern. Der Workshop ist offen für Alle. Auch langjährig Praktizierende können
Neues lernen, ihre Routinen überprüfen und eventuell ein bisschen aufpolieren.

Barbara Brüggmann

Shiatsu-Lehrerin GSD, Leiterin der Shiatsuschule „Schule der Mitte“ in Hamburg

Shiatsu in der Arbeitswelt – Wege, Erfahrungen, PerspektivenFr 9 Uhr in Raum B

In diesem offenen Austauschraum reflektieren wir, wie Shiatsu in der betrieblichen Gesundheitsförderung wirken kann. Welche Wege führen in Unternehmen – und was stärkt uns dabei? In Kleingruppen werden eure Themen – ob spezielle Shiatsu-Techniken oder Organisationsfragen – vertieft und anschließend im Plenum zusammengeführt. Ob erfahren oder neugierig, ob Shiatsu Praktizierende oder Unternehmer:in: Wir teilen unser Praxiswissen, unterstützen uns gegenseitig und entwickeln neue Impulse für gesunde Arbeitswelten.

Porträt_Marion_Hennemann

Marion Hennemann

Seit über 20 Jahren bringt sie Shiatsu in Unternehmen und begleitet Menschen an ihrem Arbeitsplatz. Diese Arbeit erlebt sie als lebendige Form der Gesundheitsförderung – nah am Menschen und mitten im Alltag.
Ihre weiteren Ausbildungen als Ergotherapeutin, Sozialpädagogin und Heilpraktikerin ergänzen ihren Blick auf die vielfältigen Lebenswelten des Menschen. Der Austausch und die Vernetzung mit Kolleg:innen aus diesen Berufsbereichen erweitern ihre Perspektive und bringen immer neue Impulse für ihre Shiatsu-Arbeit.
„Im Staunen über die Lebenskraft und ständige Wandlung erkenne ich meine eigenen Stärken.“

Stresslösung auf bioenergetischer GrundlageFr 15 Uhr in Saal 1

Wo andere Entspannungstechniken aufhören setzt bioenergetische Körperarbeit (Alexander Lowen) erst an. Hier gehen wir davon aus, dass sich erhöhte Spannung in Folge von Stress, Trauer, Sorgen u.v.m. in der Haltung des Menschen widerspiegeln, dass alle körperlichen und seelischen Vorgänge Ausdrucksformen eines einheitlichen Lebensprozesses sind. So wird Stress nicht allein psychisch erlebt, sondern drückt sich auch in neurologischen Prozessen und in autonomen Reaktionen des Körpers aus. Wir finden wechselseitige Bedingungen und Antworten und werden erleben, wie es möglich ist, mit Stress besser umzugehen und sich schneller und aktiv von Alltags- und auch schon länger anhaltenden Belastungen zu regenerieren.
Im Workshop erhalten die Teilnehmer:innen Einblick in Zusammenhänge zwischen Körper und Psyche. Eine besondere Rolle nimmt dabei das Nervensystem des Menschen ein. Es wird erkennbar, dass belastender Stress (Disstress) immer auch mit höherem Muskeltonus einhergeht, der für den Moment hilfreich ist, doch wenn er auch nach einer Belastungssituation anhält, das Leben und damit zugleich die Möglichkeiten des Ausdrucks, des Gestaltens und der Lebensfreude einschränkt.
Wir beginnen mit einer kurzen Einführung in die theoretischen Grundlagen, um dann gemeinsam in den praktischen Teil von Körperübungen einzusteigen, mit dem Ziel, selbständig fasziale und muskuläre Anspannungen zu lösen.
Geeignet für jedermann/jedefrau – insbesondere für Alle in den begleitenden, helfenden und pflegenden Berufen, weil die eigene Resilienz gestärkt wird.
Bitte sehr bequeme Kleidung, eine Decke und ein Handtuch mitbringen.

Birgit Voss

Birgit Voss

Shiatsulehrerin (GSD), Tension/TraumaReleasingExercises (TRE®)-Practitioner, Yogalehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Organisatorin (IHK)

Sie lernt und vertieft Shiatsukenntnisse seit Mitte der 90er Jahre und bezieht Bioenergetik als „freestyle“-Methode in die Praxis ein. Beide Methoden unterrichtet sie seit 15 Jahren in Heilpraktikerverbänden und in der Erwachsenenbildung.

 

Körperstatik und FaszienFr 15 Uhr in Saal 7

Viele Menschen leiden oft jahrelang unter chronischen Beschwerden im Bewegungsapparat, deren Ursache schulmedizinisch nicht nachgewiesen werden kann. Ich nenne dies den „unsichtbaren Schmerz“. Die Ursache hierfür liegt oft in den Faszien, die alle Körperstrukturen durchziehen. Wenn Faszien verkleben oder “verfilzen”, kann sich das auf die gesamte Körperstatik negativ auswirken und zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen.
In diesem Workshop werden leicht anzuwendenden Techniken und Übungen zum Ausgleich der Faszien und der Körperstatik vermittelt.

Workshop-Inhalte:

  • Wissenswertes über die Faszien-Matrix und insbesondere die Faszien-Zugketten
  • Übereinstimmungen zwischen aktuellem Faszien-Wissen und der TCM
  • Übungen aus dem Yin Yoga

Praktischer Teil (Demonstration und gemeinsames Üben):

  • Ausgleich der Körperstatik und Ausrichten der Körperachsen (Becken, Zwerchfell und
    Schultergrat)
  • Teilbehandlung der Faszienzugketten im Körperzentrum
  • Behandlung von Zwerchfell und Psoas (Hüftbeuger) mit Shiatsu
  • Behandlung der Thorax-Lumbalfaszie

Der Workshop ist für alle Teilnehmer/innen geeignet. Es sind weder spezielle Meridian- noch Anatomiekenntnisse erforderlich.

Markus Miersbe

Shiatsupraktiker (GSD) und Faszientherapeut, seit 30 Jahren tätig in eigener Praxis, Shiatsu-Lehrer an der Shiatsu-Schule Nürnberg von 1998 bis 2008, Entwickler und Lehrer der ganzheitlichen Faszientherapie Shifayo

Was bewegt die Klient:in? 
- mit Clean Language fragen während der BerührungsarbeitFr 15 Uhr in Raum A 

Körperarbeit unterstützt Menschen, ihren Körper von innen wahrzunehmen. Deshalb sind in Momenten der Berührungsarbeit viele Menschen besonders offen für das, was ihr eigener Körper tatsächlich weiß, z.B. was ihm guttut und wie er sich ausrichten möchte oder welches Lebensthema gerade berührt wird.

Lasst uns für diese Körperweisheit aufmerksam sein.
Lasst uns ausprobieren, wie die gebende Person die Vorstellung von dem, was in der Berührungsarbeit geschieht oder geschehen könnte, beiseitelegt.
Lasst uns dann direkt mit dem Erleben der berührten Person sein.
Die gebende fragt, hört zu und folgt.
Die berührte erforscht, was sie braucht, was für sie auftaucht und stimmt.

In diesem Workshop nutzten wir Clean-Language-Fragen, weil sie (fast) keine Suggestion in das Erleben hineingeben und die berührte Person einladen, ihre Sichtweise in die Kommunikation zu bringen und zu erforschen.

Praxis-Workshop offen für alle
mit:
– Selbsterfahrung mit Berührung und Gespräch
– Erlernen und Üben von Clean-Language-Fragen während der Körperarbeit

Maria Illgen

Maria Illgen

arbeitet mit Shiatsu, Seiki und Clean Language. Sie gibt Kurse und Workshops zu Clean Language in der Körperarbeit, Shiatsu und diverse. Ihr Fokus liegt beim Kontakt durch Präsenz – der Wahrnehmung, Klarheit, Langsamkeit und dem Moment. In Workshops öffnet sie spielerisch Experimentierräume. Dadurch können sich die Teilnehmer inspirieren lassen, und ihren eigenen Weg erkunden.

Karin Kalbantner-Wernicke

Karin Kalbantner-Wernicke

Kinderphysiotherapeutin
Wegbereiterin des BabyShiatsu
Begründerin Samurai-Programm
aceki Institutsleitung

Entwicklung verstehen, Praxis erlebenFr 15 Uhr in Raum B 

Im ersten Teil geht es um die energetische Entwicklung – und darum, warum viele Themen, die wir bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sehen, ihren Ursprung in frühen Reifungsprozessen haben. Dieses Wissen ist für alle Berufe relevant, die Menschen begleiten.

Im zweiten Teil zeigen wir anhand der Samurai-Programme, wie aus diesen Zusammenhängen kleine, klare und gut anwendbare Praxisimpulse entstehen – für Kindergarten, Schule und die Arbeit mit älteren Menschen. 
Ein Workshop, der Theorie und Praxis spürbar verbindet.

Martine Ecker

Martina Ecker

Shiatsu-Praktikerin
KinderShiatsu-Lehrtrainerin
Samurai-Programm Lehrtrainerin